Die wichtigsten Bezeichnungen

BM -  "Bass Management", eine Funktion in Ihrer AV Vorstufe, die es erlaubt, das Musiksignal je nach Lautsprechergröße auf den Subwooferkanal umzulegen, und eine passende Übergangsfrequenz dafür auszuwählen.

CD -  Compact Disc, das aktuelle standard Format für Musik in Stereo, einfach in der Handhabung und mit einem sehr guten Klangpotential. Darüber hinaus gibt es Formate wie eine XRCD (Extended Resolution CD) oder auch Mehrkanalvarianten wie die SACD (Super Audio CD) oder (mit Videounterstützung) die DVD-Audio. Letztere liefern auch eine separate Bass-Spur über den LFE Kanal, falls dies beim Mastering des Mediums so genutzt wurde.

dB - Die Abkürzung für dezi-Bel, eine Messgröße für Lautstärke. Für jeweils 3 dB mehr wird die jeweils doppelte akustische Leistung benötigt! Und das menschliche Ohr nimmt erst bei Unterschieden von ca. 10 dB eine "Verdopplung" der Lautstärke wahr...das ist aber der ca. achtfache Leistungszuwachs!

DD - "Dolby Digital (r)", das populärste digitale Mehrkanal-Klangformat, ist auf jeder Film-DVD enthalten. Es benutzt einen Kompressionsalgorithmus um die Datenmenge zu reduzieren und kann von einem (Mono) bis sechs ("5.1") Kanälen auf einer DVD enthalten sein.

DPL - Steht für "Dolby Pro Logic". Die letzte Generation von Klangformaten, bevor man auf 5 diskrete Kanäle ging. Der Surround Klang wird dabei von den zwei Front (Stereo-) Kanälen per Klangmatrix-Dekoder gewonnen. DPL gibt es in verschiedenen Varianten.

DTS - "Digital Theater System" einem Klangformat ähnlich zu DD, aber mit einer geringeren Kompressionrate. Je nach Mastering der Disk kann der DTS Klang auch lauter als DD erscheinen. Sie haben aber immer die Wahl da DD auf einer DVD Pflicht ist.

DVD - Der Durchbruch für das Heimkino. Steht für "Digital Versatile Disc" also: digitale vielseitige Scheibe. Auf ihr konnten erstmals Filme in Kinolänge zusammen mit mehrsprachigen Klangspuren für den Endverbraucher zuhause finanziell erträglich angeboten werden. In einer Verbreitung, die die Laserdisk nie erfuhr.

HT - "Home Theater". Oder bei uns auch "HK" für Heimkino, oder was Sie daraus machen. Häufig wird es wohl auch ein "Wohnkino" sein. Aber ein Kino ohne Subwoofer ist nach unserer Definition nur halb fertig.

Hz - Abkürzung für "Hertz", der deutsche Wissenschaftler, der die Messung von Schwingungen im Verhältnis zur Zeit als "Frequenz"definierte. 1 Hz bedeutet eine volle Schwingung in einer Sekunde. 20 Hz ist bereits ein tiefer Bass und wird kaum woanders als in Filmen oder in elektronischer Musik (wenn man einmal von Orgelaufnahmen absieht) benutzt.  Das menschliche Ohr nimmt meist 20- 22 Hz als unterste hörbare Frequenz auf. Allerdings empfindet der Körper auch noch deutlich darunter liegende Frequenzen, es geht dann aber mehr in das Fühlen des Basses über. Normale Lautsprecher geben üblicherweise die Frequenzen oberhalb von 50 Hz akkurat wieder.

LD - Bedeutet "Laserdisc", der Vorgänger der DVD. Einige Anwender schwören noch immer auf die dort erziehlte Bild- und Klangqualität. Trotzdem geht dieses Format wohl den Weg der Langspielplatte...

LFE - "Low Frequency Effects" (Tieffrequente Effekte) sind der "x.1" Kanal in der "5.1" Definition durch das Dolby Digital Klangformat. Wenn Sie in Ihrem System einen Subwoofer aktiviert haben, dann werden die Klanginhalte dieses Kanals an den Subwoofer geschickt. Er kann zusätzlich noch Klänge unterhalb der im BM eingestellten Übergangsfrequenz empfangen. Das hängt davon ab, ob Sie andere "5.x" Kanäle als "Large" oder "Small" definieren. Bei "Small" werden deren Bassanteile ebenso an den Subwoofer weiterleitet.

MDF - "Medium Density Fiberboard", also "Mitteldichte Faserplatte". DAS Material für den Lautsprecherbau, da es den Herstellern den besten Mix zwischen akustischer Resonanzfreiheit und guter Verarbeitbarkeit bietet.

RMS - Eine häufig genutzte (und akkurate) Größe für die dauerhafte Leistungsabgabe von Verstärkern über das gesamte Frequenzband. Bedeutet wörtlich "Root Means Squared”. Die Maßeinheit dafür ist "Watt".  Nicht zu verwechseln mit der "Spitzenleistung" oder PMPO, die oft nur Sekundenbruchteile anliegen muss.

SPL - Steht für den englischen Begriff "Sound Pressure Level", also Klangpegel. Ein anderer Weg, um Laustärke zu sagen. Der Klangpegel wird üblicherweise in dB angeben.

Sub - Die häufig benutzte Abkürzung für "Subwoofer"

"5.1" - Referenziert zur Nutzung von 5 Audio-Kanälen für das volle Frequenzband, und einem Bass- (Effekt-) Kanal.

< zurück zu Infos